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19. Jul. 2011

Colour Blocking

Leute, tragt bunt!

Colour Blocking – das ist der Trend 2011. Oft gehört, meist kaum oder nicht verstanden. Also, hier die Erklärung, was Colour Blocking ist: Bei diesem Trend kombiniert man extrem auffällige und bunte Farben im Outfit. Je quietschiger und knalliger, desto besser. Das Ziel ist es, möglichst starke Farbkontraste und scharfe Farbfelder zu erschaffen und das nicht nur bei der Oberbekleidung, sondern auch bei den Accessoires, dem Make-Up sowie – hier ganz wichtig – den Schuhen. Anhand eines Beispiels wird vielleicht deutlich, was gemeint ist: Man nehme ein gelbes (nicht Pastellgelb, sondern Intensivgelb) Kleid als "Basis". Dazu trägt man dann beispielsweise eine violette Leggins und froschgrüne Peeptoes. Letztere können ruhig noch mit einer Glitzerapplikation über den Zehen aufgepeppt werden. Doch selbst, wenn das Colour Blocking zunächst den Verdacht nahelegt, dass man hier wahllos kombinieren kann, was einem in die Hände fällt und der Farbvielfalt keine Grenzen gesetzt sind, gelten selbst hier einige, wenn auch nicht viele Regeln. An Nummer 1 steht, dass man maximal drei Farben mixen sollte, denn sonst sieht der Look schnell tatsächlich "wahllos" aus und man vermittelt seinem Gegenüber nicht Style-Bewusstsein, sondern das glatte Gegenteil. Klassischer Fall von "voll daneben".

Augen zu und durch?

Freunde von zeitlosen Schwarz-Weiß-Kombinationen werden sich bei diesen Zeilen womöglich die Haare raufen und beim Anblick moderbewusster Colour-Blocking-Träger Augenkrebs befürchten, doch der Mut zur Farbe findet immer mehr Anhänger. Es gehört zugegebenermaßen schon reichlich Selbstbewusstsein dazu, mit derart auffälligen Klamotten, Schuhen und Accessoires auf die Straße zu gehen, zumal die Mehrheit der Leute nach wie vor eher dezent gekleidet unterwegs sind, doch bekanntlich schwimmen nur tote Fische mit dem Strom.

Mix it – aber richtig

Wie so oft im Leben kommt es auch beim Colour Blocking auf die Mischung an. Oben wurde ja bereits angesprochen, dass man zum Beispiel höchstens drei Farben auf einmal tragen sollte. Im Umkehrschluss heißt das, dass zwei oder drei explosive Farben der absolute Knaller sind, vier oder mehr hingegen ein absolutes No Go. Zu den farbigen Teilen kommt auch immer ein sogenannter Gegenpol ganz gut, also eine weniger kräftige Farbe bzw. Schwarz oder Weiß. Auch hier wieder ein Beispiel: Nehmen wir das gelbe Kleid, die violette Leggins und die froschgrünen Schuhe aus dem obigen Textabschnitt. Jetzt würde etwa eine weiße Tasche den Look perfekt machen.

Was geht besonders gut?

Einige Farb-Kombinationen machen sich besonders gut und sind es daher wert, im Folgenden detaillierter aufgeführt werden. Ganz hervorragend zusammen passen –man mag es auf den ersten Blick kaum glauben – Orange und Koralle. Diese beiden Töne harmonieren tatsächlich sehr schön und verleihen den meist weiblichen Trägern einen frischen Teint. Ähnlich sind die Paarungen Violett/Gelb, Violett/Grün, Gelb/Grün, Blau/Rot, Gelb/Blau, Rot/Grün und Orange/Gelb. Betrachtet man die unterschiedlichen Figuren, so gibt es auch dabei einen Tipp. Für korpulentere Frauen mit ein paar Rundungen ist es vorteilhaft, die knalligen Farben eher dezenter und als "Schicht darunter" zu tragen. Das will heißen, entscheidet man sich für einen Rock mit High Heels, so könnte der Look etwa so aussehen: Langarmshirt in Knallrot, darüber ein T-Shirt in neutralem Weiß, ähnlich neutral bleibt der Rock und Leggins sowie Schuhe können wieder bunt und extravagant in Gelb und Grün gehalten sein.

Colour Blocking zum selber machen

Man muss kein kreatives Genie sein, um sich seine ganz persönliche Mode im Colour-Blocking-Style selbst zu gestalten. Gerade bei Schuhen ist das auch ganz einfach. Man kauft sich am besten ein Paar Stoffschuhe – ob Turnschuh oder mit durchgängigem Gummiblockabsatz ist dabei Geschmackssache – und designed diese nach den persönlichen Wünschen. Dank des aktuellen Trends ist es nicht nur erlaubt, sondern fast schon erwünscht, die beiden Schuhe unterschiedlich zu färben und zu verzieren. Wer also etwas wagen und vielleicht sogar Understatement beweisen will, der greift zu zwei unterschiedlich gefärbten Schuhen. Wasserfeste Stoffmalfarbe gibt es in jedem Bastelladen.